Virtualisierung und HA-Cluster

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Virtualisierung von Servern mit Hochverfügbarkeit

Die meisten Unternehmen kommen heute um das Thema Virtualisierung nicht mehr herum.
Wir zeigen Ihnen hier auf dieser Seite welche Lösungen opticom für Sie hat, um virtuelle Server hochverfügbar zu betreiben.

Opticom ist übrigens Ihr zertifizierter Partner für Virtualisierungslösungen von Microsoft Hyper-V und VMWare:

Hyper-VVmware

Wir haben auf unserer Seite Virtualisierung schon kurz die Funktion von virtuellen Server erklärt. Mit zunehmender Performance von physikalischen Servern und mehr Speicherbänken platzieren die Unternehmen mehr und mehr virtuelle Server auf einer Maschine. Nicht selten läuft plötzlich ein ganzes Unternehmen mit vorher 11 physikalischen Servern auf jetzt einem virtuellen Server.

Aber was geschieht nun, wenn dieser eine Server ausfällt und mit einem Moment ein ganzes Unternehmen still steht?

Hier kommt nun das Thema Virtualisierung mit Hochverfügbarkeit (High-Availibility HA) ins Spiel.

In der kleinsten Ausbaustufe kann nun ein Unternehmen einen Hyper-V oder VMWare Cluster mit 2 Servern und einem zentralen Storage (z.B.  NetApp Storage) aufbauen. Die Daten der virtuellen Server liegen dann auf einem zentralen Speicher der redundant an die Server angebunden ist und in der Regel mit einem 4h-Replace Wartungsvertrag ausgestattet ist.

Die virtuellen- also Ihre Unternehmensserver liegen nun verteilt auf beiden physikalischen Servern (lastverteilt). Die Server bedienen sich dabei von der CPU und vom Arbeitsspeicher der physikalischen Maschine.

Fällt nun ein Server aus so sorgt die Technologie Hyper-V Live-Migration oder bei VMWare V-Motion für ein Umschalten der Maschine auf den/die verbleiben Server. In wenigen Sekunden steht der komplette Serverbetrieb wieder zur Verfügung. Der Administrator oder Ihr Systemhaus kann sich nun in Ruhe um die Reparatur des defekten Servers kümmern.

Im Beispiel sehen Sie einen Cluster bestehend aus 3 Hyper-V Servern (HYPVNODE1, HYPVNODE2 und HYPVNODE3).
Auf dem System laufen 20 virtuelle Server ziemlich gleichmäßig verteilt.

HYPVNODE1 wird nun im laufenden Tagesbetrieb gebootet (oder fällt beispielsweise aus), obowohl dort 6 Server produktiv laufen:

2014-10-21 12_01_30-Greenshot Editor

Sofort beginnt die Live-Migration (oder V-Motion bei VMWare) die Server auf einer anderen Maschine umzuschalten. Dieser Vorgang dauert nur einige Sekunden.
Nun sind alle Server auf den verbleibenden Hyper-V Servern (HYPVNODE2 und HYPVNODE3) aktiv geschaltet.

2014-10-21 11_59_54-Greenshot Editor

Der Anwender bekommt somit von dem Boot oder Ausfall eines Servers nichts mit.

Mit zunehmender Größe Ihres Unternehmens können so die Anzahl der Server im Cluster sukzessive erhöht werden – wächst der Datenbestand an kann der Storage  (z.B.  NetApp Storage) problemlos erweitert werden.

Sie haben noch Fragen zum Thema Virtualisierung? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

2017-05-19T08:46:29+00:00